Die Koordinierungs- und Vernetzungsstelle                Hauswirtschaft Baden-Württemberg

Am 1. Mai 2022 hat die Koordinierungs- und Vernetzungsstelle Hauswirtschaft im Diakonischen Werk Württemberg seine Arbeit aufgenommen.

Das Projekt entwickelt die Aktivitäten zur Förderung der Hauswirtschaft, die im Diakonischen Werk Württemberg in den vergangenen Jahren erfolgreich vorangetrieben worden sind und richtet diese neu aus.

Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Inhalte

Das Innovations- und Kompetenzzentrum greift aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen auf. Die Hauswirtschaft wird zunehmend eine Schlüsseldisziplin bei der gesundheitsfördernden, bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Versorgung von Menschen mit Hilfe-, Unterstützungs- und Pflegebedarf: Der demografische Wandel und die Stärkung von selbstbestimmter Teilhabe und ambulanter Dienstleistung tragen dazu bei.
Die Entwicklung von Angeboten mit einem hohen Anteil an hauswirtschaftlicher Betreuung, Assistenz und Empowerment schreitet kontinuierlich voran. Entsprechend wächst der Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal, bei dem bereits heute ein deutlicher Mangel besteht. Dies ist eine Herausforderung für die Aus- und Fortbildung und die damit verbundenen Fragen der Personalgewinnung und -entwicklung für das breite Feld hauswirtschaftlicher Tätigkeiten. 

Ziele

  • Gewinnung von Nachwuchs- und Fachkräften für den Gesundheitssektor durch die Weiterentwicklung innovativer Formen des Berufsmarketings für die Hauswirtschaft
  • Erarbeitung von Strategien zum Ausbau hauswirtschaftlicher Leistungen zur Stärkung von gesundheitsfördernden Alltagskompetenzen und gesundheitserhaltenden Lebensbedingungen (zum Beispiel im Quartier oder im Bereich der Kindertagesstätten)
  • Prävention und Gesundheitsförderung sowie Entwicklung von Qualitätsstandards für alltagsunterstützende Dienstleistungen und zur Sicherung der Qualität in der Leistungserbringung
  • Impulse für die sektorenübergreifende Vernetzung der Akteure im Gesundheitssektor, um die Zusammenarbeit zu verbessern und Synergien in der gemeinsamen Leistungserbringung zu erzielen
  • Weichenstellung für die Etablierung eines nachhaltig arbeitsfähigen Kompetenzzentrums für die Hauswirtschaft in Baden-Württemberg

Vorstellung des Projektes "Innovations- und Kompetenzzentrum Hauswirtschaft Baden-Württemberg" auf der Online-Veranstaltung
Zweite Zwischenbilanz des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg am 23.10.2020

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Ein Projekt der Diakonie

Träger des Projekts ist das Diakonische Werk Württemberg. Es ist ein Dachverband für ca. 1.200 Einrichtungen und Dienste in denen 270.000 Menschen in Württemberg betreut werden. Als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege setzt sich das Diakonische Werk für eine nachhaltige Stärkung der betrieblichen Ausbildung zum/zur Hauswirtschafter/in ein. Überall, wo Menschen (Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderungen, alte und pflegebedürftige Menschen, Arbeitslose, Wohnungslose, Überschuldete, Arme, Suchtkranke, Migrant/innen und Geflüchtete sowie Mädchen und Frauen in Not) in Beratungsstellen Hilfe suchen oder in Einrichtungen leben, ist Hauswirtschaft als Beruf vertreten.
Einige der 40.000 Menschen, die hauptamtlich in der württembergischen Diakonie beschäftigt sind, haben eine hauswirtschaftliche Ausbildung: Nach der Pflege ist die Hauswirtschaft die zweitgrößte Berufsgruppe in diakonischen Einrichtungen und Diensten.
Fachkräfte der Hauswirtschaft sind gesucht. In sozialen Einrichtungen besteht ein Mangel an qualifizierten Hauswirtschafter/innen, die für Lebensqualität und Alltagsnormalität sorgen.

Das Projekt will die Hauswirtschaft in sämtlichen Bereichen des Gesundheitssektors in ganz Baden-Württemberg stärken - überkonfessionell, und auch außerhalb der Sozialwirtschaft.